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Eröffnungsrede zum Internationalen Fest der Solidarität

Hallo, wir begrüßen Euch zu unserem Fest der internationalen Solidarität Wir freuen uns das Ihr so zahlreich gekommen seid Einige von Euch waren sicherlich vorher schon auf der DGB – Demo oder der Kundgebung auf dem Römerberg, D.h. Ihr seid schon eine ganze Weile unterwegs. Um so schöner, dass ihr den Weg hierher gefunden habt.
Der 1.Mai ist weltweit und auch für uns ein wichtiger Tag im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Unsere Solidarität gilt heute allen Menschen die auf die Straße gegangen sind um für ihre Rechte zu kämpfen. Sei es in Venezuela wo die Bevölkerung sich aktuell gegen den Putschversuch einer bourgeoisen Elite stellen muss oder in Istanbul wo die Menschen heute versucht haben ihr Recht auf Demonstration gegen ein repressives Regime und 40.000 Polizisten auf dem Taxim-Platz durch zu setzen.
Unsere Solidarität gilt aber auch all denen, die sich heute bundesweit mit Blockaden und Gegendemonstrationen in Rostock, Plauen, Duisburg, Dortmund und vielen weiteren Städten gegen die Versuche der Faschisten stellen den 1.Mai zu einem Tag des chauvinistischen Nationalismus und der rassistischer Hetze zu machen.
Wenn wir von internationaler Solidarität reden, dann meinen wir damit, dass wir uns nicht entlang von nationalistischen, ethnischen oder rassistischen Ressentiments spalten lassen wollen. Im Angesicht des global agierenden Kapitalismus kann es uns nicht egal sein unter welchen Bedingungen eine Arbeiterin bei Foxcon in China Iphones zusammenschraubt oder LeiharbeiterInnen in der Türkei ausgebeutet werden. Das hat auch direkte Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen hier. Der soziale Kahlschlag und die Verarmungspolitik die in Griechenland oder Spanien rücksichtslos durchgezogen werden sind auch bei uns schon längst Teil der Realität.
Wir wollen mit unserem Fest auch ein Zeichen setzen! Gegen die unmenschliche Abschottungspolitik, die im Namen unserer Regierung an den europäischen Außengrenzen vollzogen wird und die schon zehntausende Menschen das Leben gekostet hat. Dieser Krieg gegen die Flüchtlinge muss aufhören!
Und wir sind auch nicht einverstanden mit der zunehmenden Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen mit militärischen Mitteln. Sei es in Afghanistan, Mali, Syrien oder aktuell die Kriegsgefahr in der Ukraine. Dort unterstützt die Bundesregierung völlig unverfroren die Swoboda und Bandera-Faschisten um ihre Geopolitischen Interessen durch zu setzten. Die Verlierer in diesen Konflikten sind letztendlich wir und unseresgleichen. Deshalb wenden wir uns auch gegen die Konfrontations-Politik der NATO. Wir wollen uns nicht vor deren Karren spannen lassen. Deutsche Fregatten haben im Schwarzen Meer nichts zu suchen! Unsere Parole heißt:
Nie wieder Faschismus nie wieder Krieg!-Hoch die Internationale Solidarität!